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Eigentlich sollte es ein entspanntes Camping Wochenende werden. Mit viel am Strand sitzen, das Meer anstarren und schwimmen. Mit Zelt am Strand und Badeanzug als einziges Kleidungsstück für drei Tage.

Doch dann kam alles ganz anders. 

Am Freitag packen Timo und ich unser komplettes Camping Zubehör zusammen. David ist im Kindergarten, damit wir wenigstens eine Chance haben, alles einzupacken, ohne dass es auf wundersame Weise wieder ausgepackt wird und verschwindet und ohne dass das komplette Essen schon jetzt unbedingt gegessen werden muss. 

Ich finde Packen ja jedes Mal leicht ätzend, aber wir werden routinierter. Kurz vor Start fällt mir dann auch noch auf, dass ich einen dicken Pulli für David und Saft vergessen habe. Zweites hätte ein paar Stunden später mit Sicherheit ein Drama gegeben. Schnell ergänze ich noch meine Master-Packliste, damit mir das nicht nochmal passiert und dann holen wir David um kurz vor 1 aus dem Kindergarten ab. 

Er sollte im Kindergarten extra keinen Mittagsschlaf machen, um dann im Auto während der langen Fahrt zu schlafen. Doch die Aussicht auf ein neues Camping Wochenende ist wohl zu aufregend. Er macht die ganze Zeit kein Auge zu. 

Dieses Mal sind wir ohne unsere zypriotischen Freunde unterwegs, was mich ein wenig nervös macht. „Was, wenn uns jemand auf Griechisch anspricht?“, „Wir kennen ja die lokalen Gepflogenheiten vor Ort gar nicht“. Kopfschüttelnd schiebe ich diese Gedanken zur Seite. Wir kommen seit über einem Jahr wunderbar auf Zypern zurecht und es spricht sowieso jeder sehr gutes Englisch. Eigentlich also kein Grund nervös zu sein.

2,5 Stunden später erreichen wir Latchi und somit auch dein „Eingang“ in’s Akamas Gebiet. Eine Halbinsel, die wir erkunden wollen. Ein paar Wochen vorher waren wir schon einmal hier, allerdings mit dem Boot. Jetzt wollen wir mit unserem Auto reinfahren und zwei Nächte bleiben. 

Akamas ist ein Offroad Gebiet, das vor allem von Touristen mit Quads und Buggys erkundet wird. Ein Anbieter fährt mit Jeeps von Latchi zur Blue Lagoon, der bekanntesten Bucht in Akamas. Und dann fahren noch ein paar Einheimische mit ihren Geländewagen rein.

Wir haben uns gar nicht wirklich auf die Tour vorbereitet und folgen einfach der Ausschilderung zur Blue Lagoon.

Schon vom Boot aus habe ich mich gefragt, wie man mit dem Auto wohl fahren soll, denn ich habe nur eine Straße direkt am Steilhang sehen können, bei der ich mir sicher war, dass diese nicht mehr in Betrieb sei oder höchstens Lebensmüde hier fahren würde.

Und natürlich finde ich mich jetzt genau auf dieser Straße wieder. Gut, dass wir erst auf dem Hinweg sind, denn so müssen dank Linksverkehr die entgegenkommende Autos (und das sind drei Stück über die ganze Strecke) fast den Steilhang runterfallen, damit wir zu zweit nebeneinander vorbei passen.

„Hier fahren wir nicht wieder raus!“, sage ich und halte mir die Augen zu, während wir versuchen mit unserem Landcruiser im Felsen zu verschwinden, um Platz zu machen. Geistesgegenwärtig fällt Timo im letzten Moment ein, dass wir per Knopfdruck unsere Außenspiegel einklappen können. Keine Sekunde zu früh. Dort wo eben noch unser Spiegel war, ist jetzt schon das andere Auto. Das hätte Schrammen gegeben, aber der andere Fahrer hat keine andere Wahl, wenn er nicht den Hang herunterstürzen will.

Kurz vor der Blue Lagoon wird die Straße dann breiter und ich atme erleichtert auf. Nun müssen wir nur noch einen Platz für unser Zelt finden und dann können wir entspannen. David möchte nun auch bitte irgendwo parken und laufen und wir sind alle etwas angespannt. 

Wir fahren an der Blue Lagoon vorbei und sehen erst einmal viele Touristen. Es ist Freitag Nachmittag und die Gegend ist gut besucht mit Quad Fahrern, Jeep-Bus-Fahrern und auch Wanderern. Jetzt sehe ich das erste Mal die Blue Lagoon und den zugehörigen Strand vom Land aus. Und bin etwas enttäuscht. Der Strand ist super klein, steinig und scheint irgendwie gar keinen richtigen Abstiegspunkt zu haben. Ich war sicher, dass ich letztes Mal hier Pavillons gesehen habe, aber jetzt habe ich keine Idee, wie das funktionieren soll.

Kein Problem, direkt an der Blue Lagoon zelten wollten wir eh nicht, also fahren wir eine Bucht weiter. Auch diese kenne ich schon vom Wasser aus und hier standen definitiv Zelte. Die Bucht ist auch deutlich geeigneter, mit einem kleinen Stück Sandstrand. Dafür aber auch mit einem Schild „No camping“. Na toll, wir können ja jetzt nicht am helllichten Tag unser Zelt direkt unter dem Schild aufbauen, vor allem nicht während noch alles vor Tagesbesuchern wimmelt. 

Also geht es weiter und die Laune droht zu kippen. Wir machen erst einmal Pause und holen Kind und Hund aus dem Auto. Sturmi ist froh, dass er aus seiner Box rauskann und wirkt deutlich gestresster als letztes Mal. Er ist das erste Mal mit uns Offroad unterwegs und natürlich schaukelt das Auto dabei schon ganz schön. Ich denke mir wieder mal, dass dies einfach nichts mehr für ihn ist. Er macht zwar alles tapfer mit, aber so richtig Spaß scheint er nicht zu haben. Ich nehme mir vor, für ihn ab dem nächsten Mal eine andere Lösung zu finden, wo er das Wochenende verbringen kann. 

Wir haben immer noch keine Möglichkeit gefunden, unser Zelt aufzubauen. Entweder man kommt überhaupt nicht an’s Meer runter oder es ist nicht an einer Bucht, sondern direkt am offenen Meer und damit mir zu doller Strömung. Der Untergrund ist felsig und uneben. 

Die Straße, die nun weiter bis an die Spitze der Halbinsel führt, ist ab hier auch so schlecht, dass wir sie erst einmal zu Fuß ablaufen. Auch um zu schauen, ob sich die Mühe mit dem Auto überhaupt lohnen würde. Und so laufen und laufen wir, auf der Suche nach dem perfekten Entspannungs-Zelt-Platz für die nächsten zwei Nächte.

Die Sonne ist immer noch super heiß, es sind auch noch 30 Grad und wir sind kaputt und gereizt. Keine gute Ausgangsgrundlage. 

Als wir nach einiger Zeit zu Fuß immer noch nicht den perfekten Ort gefunden habe, kehren wir um zum Auto, um etwas zu trinken und ein wenig Schatten zu haben. Den gibt es hier nämlich auch fast gar nicht, noch ein Grund, warum ich gerne direkt am Wasser schlafen würde. 

Ich frage mich, wo all die anderen Leute immer campen, von denen man so hört, dass sie über Nacht im Akamas waren und habe das Gefühl, dass wir irgendwie zu blöd sind, die richtigen Stellen zu finden. 

Aber es wird später und wir haben alle keine Lust mehr.

Timo schlägt vor, dass wir auf die andere Seite der Halbinsel fahren und es da versuchen können, doch auf Google Maps sieht es vom Terrain her dort sehr ähnlich aus und ich habe auch Respekt vor dem Weg dorthin über die Berge. 

Da sehe ich auf besagtem Berg eine Staubwolke. Ich verfolge den Buggy der den Weg herunterkommt und danach den Weg wieder nach oben. „Wollen wir sonst einfach da die Straße hoch fahren und oben campen?“, frage ich Timo. „Da haben wir zwar kein Meer, aber immerhin einen schönen Blick. Hoffe ich…“. 

Gesagt, getan. Wenig später schaukeln wir die doch recht steile und vor allem immens staubige Straße nach oben. Ich habe Angst, dass wir stecken bleiben. Oder in der Staubschicht wegrutschen. Aber unser Auto zieht uns zuverlässig und ohne irgendwelche Schwierigkeiten den Berg hinauf. 

„Wow, halt hier mal an!“, rufe ich an einem Punkt, an dem die Straße etwas breiter ist und es fast so etwas wie einen kleinen Aussichtspunkt gibt. Der Blick ist fantastisch von hier und in der kleinen Parkbucht können wir doch perfekt unser Zelt aufstellen.

„Wenn du willst, dass es kaputt geht, können wir das machen“, sagt Timo gereizt und wir haben eine kleine Diskussion darüber, ob ein Zelt hier machbar ist oder nicht. Letzten Endes beschließen wir, es nicht aufzubauen. Der Boden ist felsig mit kleinen piksenden Steinen und alles ist von einer dichten Staubschicht überzogen, die bald an all unseren Sachen wäre.

Wir entscheiden uns stattdessen dafür, im Auto zu schlafen. Erst wollte ich es gerne noch umparken, damit wir direkt von innen den perfekten Ausblick haben, aber dann lassen wir es doch einfach rechts direkt auf der Straße stehen.

Endlich aussteigen, endlich angekommen, endlich entspannen! Ich hole Kind und Hund aus dem Auto, wir bauen unsere Campingstühle auf und genießen die Aussicht. Ungefähr 10 Sekunden Entspannung bleiben uns, da hören wir Motorengeräusche und zwei Buggys halten direkt vor unseren Campingstühlen und stehen nun zwischen uns und besagter Aussicht. 

„Das ist jetzt nicht deren Ernst“, murmele ich. Ich fühle mich ein bisschen dämlich, wie ich hier auf meinem Campingstuhl neben meinem Auto sitze und nun direkt auf die Buggys und 8 russische Touristen starre, die nur etwa 2 Meter vor mir stehen. 

„Fahrt weiter, ihr wollt jetzt weiterfahren“, stimme ich ein inneres Mantra an. Eigentlich fies, denn natürlich hat jeder das gleiche Recht, sich hier aufzuhalten. Es werden Fotos gemacht, dann nochmal Fotos von der anderen Seite und endlich setzen sich alle wieder und es geht weiter.

Das erste Mal haben wir den Platz für uns alleine. Wir essen unseren mitgebrachten Nudelsalat zum Abendbrot. Ich habe Sturmi am Stuhl festgebunden, denn in der Ferne haben wir ein paar Ziegen entdeckt und auch wenn Sturmi ein alter Renter ist und sich kaum noch bewegen kann – ich traue seinem Jagdinstinkt nicht. Natürlich legt er sich erst einmal direkt in einen Klettenbusch.

Auch David möchte eigentlich zu den Ziegen laufen, doch die Straße fällt zur einen Seite ziemlich ab, sodass ich auch ihn nicht einfach laufen lassen möchte. Entspannt geht anders.

Inzwischen ist es Abend und Timo räumt unseren Kofferraum leer, damit wir darin schlafen können. Das haben wir noch nie gemacht, aber wir haben ja ein großes Auto, was soll also schief gehen?

„Oh ….“, höre ich plötzlich Timo. „Oh, was?“. „Das wird eng“, stellt er fachmännisch fest und ich fluche ein bisschen. So groß ist unser Auto von innen wohl doch nicht. 

„Zelt schlafen, Zelt schlafen!“, quengelt David und ich versuche ihm zu erklären, dass im Auto schlafen noch viel cooler ist. „Nein, Zelt!“. Er ist nicht überzeugt. Ich auch nicht, aber wir haben jetzt keine andere Wahl mehr. Es beginnt zu dämmern und wir werden die Nacht hier irgendwie verbringen, egal wie. 

Wir versuchen also David zum Schlafen zu bekommen. Abwechselnd liegt einer von uns mit ihm im Auto, aber er ist so aufgeregt, dass er nur rumturnt und sich gar nicht hinlegt. Dann lassen wir ihn alleine im Auto turnen, was er auch blöd finden. Und schließlich landet er bei Timo auf dem Arm draußen auf dem Campingstuhl. 

Sturmi wird unruhig und möchte sich bewegen und so laufe ich schon gegen 19 Uhr meine Abendrunde mit ihm. Auf dem Rückweg höre ich Timo rufen: „Ich flipp aus!“. „Was ist denn jetzt los?“, frage ich. „Ich werde total zerstochen“. 

Gut, dass ich Anti-Moskito Spray eingepackt habe. Blöd, dass die Sandflies sich davon kaum beeindrucken lassen.

Ich muss lachen. Die ganze Situation ist so skurril, dass es schon wieder lustig ist. Ich konzentriere mich auf die Aussicht, die einfach genial ist. Wir haben einen absolut tollen 180 Grad Blick über die Buchten. Es ist trotz der widrigen Umstände traumhaft schön. 

David schläft schließlich auf meinem Arm ein und ich kann ihn ins Auto legen. Timo legt sich direkt danach dazu. Die Fahrt war doch ziemlich anstrengend. 

Ich hatte mir gerade erst ein Bier aufgemacht und will wenigstens noch ein bisschen davon trinken und bleibe deswegen noch alleine draußen sitzen.

Nur um wenig später aufzuspringen und Timo wach zu schütteln „Komm raus, komm raus, das MUSST du dir ansehen! Man kann die Milchstraße sehen!“.

Etwas skeptisch krabbelt Timo wieder aus dem Auto und wir setzen uns beide nochmal auf die Campingstühle. „Ist das nicht einfach unglaublich?“, strahle ich begeistert. Wir haben Neumond und die nächsten Dörfer liegen ein ganzes Stück von uns entfernt. Wir sehen zwar die Lichter der Häfen, doch sie sind so weit in der Ferne, dass sie unseren Nachthimmel nicht erhellen. 

Gefühlt besteht der komplette Himmel aus einer einzigen Sternendecke. Stern über Stern funkelt vor unseren Augen und direkt über unser Auto zieht sich der helle Streifen der Milchstraße. 

Das letzte Mal habe ich so viele Sterne und auch die Milchstraße in Australien gesehen. Unfassbar, denn das ist schon über 10 Jahre her. Wieder nehme ich mir vor, viel öfter draußen zu schlafen. Es kann doch nicht sein, dass ich nur einmal alle 10 Jahre die Milchstraße sehe.

Timo und ich sitzen noch eine Weile da, bevor auch wir in unser Auto krabbeln. Es ist eng. So eng, dass ich weder meine Beine ausstrecken, noch mich irgendwie zur Seite bewegen kann. Wir puzzeln uns irgendwie nebeneinander und ich denke gerade noch, dass ich so bestimmt nie einschlafen kann, als ich auch schon wegnicke.

Die Nacht ist unruhig und lang. Immer, wenn sich Timo oder ich ein wenig anders hinlegen möchte, wacht der andere auch auf. Teils müssen wir uns absprechen „Ich würd mich voll gerne auf die linke Seite legen. Wenn du dein Bein da neben dem Vordersitz streckst und dich um den Radkasten schmiegst, müsste das gehen, oder?“. Nach jedem Aufwachen denke ich „Oh nein, es ist immer noch dunkel. Wann ist denn diese Nacht nur vorbei?“.

Nur David schläft entspannt neben mir. So klein müsste man nochmal sein.

Um 6 Uhr morgens zeigt sich endlich eine erste Verfärbung des Himmels und wir springen erleichtert aus dem Auto. Was für eine Nacht. Ich hole Sturmi aus seiner Box, in der er die Nacht über geschlafen hat und bereite Frühstück vor. Dies besteht darin, dass ich Campingstühle aufstelle und Schokocroissants auspacke. Nicht sehr nahrhaft, das muss ich zugeben, aber dafür ziemlich lecker.

David ist mit uns zusammen aufgewacht und so sitzen wir nun alle drei nebeneinander und schauen der Sonne beim Aufgehen zu. Sie geht direkt über dem Meer auf und spiegelt sich fantastisch im Wasser. 

Nach dem kurzen Frühstück packen wir auch schon alles wieder zusammen. Wir haben noch nicht ganz beschlossen, was wir heute machen, aber ich möchte unbedingt zur Blue Lagoon bevor die ganzen Touristen kommen. Wenig später fahren wir also, inzwischen schon sehr Offroad trainiert, den Berg wieder hinunter und stehen wenig später an besagter Blue Lagoon, der wohl berühmtesten Bucht Zyperns, da hier das Wasser türkis und kristallklar ist. 

Nur, wie kommen wir zum Wasser runter? Wir umrunden die Bucht und halten an verschiedenen Stellen, aber überall ist nur Steilküste. Bis Timo den Einstieg entdeckt und es noch einmal abenteuerlich wird. 

Wir tragen David und Sturmi einen großen Felsvorsprung herunter und ich bin froh, als wir alle heil samt unserer Strandtasche unten ankommen. Ich binde Sturmi im Schatten an. Es ist so früh, dass ich ihn bestimmt auch frei laufen lassen könnte, aber der Strand sieht nicht wirklich sauber aus und ich möchte nicht, dass er irgendwas frisst oder in etwas tritt.

Super schade, dass überall dort, wo viele Menschen sind, auch immer gleich viel Müll zurück bleibt. Wir neben penibel immer alles von uns wieder mit und sammeln meist noch den Müll von anderen mit ein. 

Das Wasser ist trotzdem fantastisch schön und um 8 Uhr morgens ist nur ein Segelschiff in der Bucht, das hier die Nacht geankert hat. Timo und ich gehen beide einmal schnorcheln und Fische gucken und auch David schwimmt begeistert durch’s Meer. Als wir gerade alle am Strand stehen, platscht es direkt neben uns im Wasser und eine Seeschlange schwimmt genau dort, wo wir eben noch im Wasser standen. Ein guter Zeitpunkt, weiter zu fahren.

Kurz hatten wir überlegt, auf die andere Seite von Akamas zu fahren und dort noch den Tag und eine Nacht zu verbringen. Doch Timo hat ein Motorengeräusch bei unserem Landcruiser gehört, das wohl nicht so klang wie es sollte. Da wollen wir es nicht riskieren, alleine irgendwo in den Bergen festzuhängen.

Insgeheim freuen wir uns wohl auch einfach zu sehr auf unser eigenes Bett. Wir schreiben also Freunden, die auf dem Weg nach Hause wohnen und laden uns dort spontan zum Mittagessen ein.

Und dann geht es auch schon auf den Rückweg, entlang des Steinabhanges. Die ganze Zeit über hoffe ich so sehr, dass uns niemand entgegenkommt, denn nun wären wir diejenigen, die nach links und somit zum Hang hin ausweichen müssten. Doch um 9 Uhr morgens ist außer uns noch kein Auto unterwegs und ich mache innerlich drei Kreuze als wir wieder auf einer normalen Straße stehen. 

Auch wenn unser Camping Abenteuer ziemlich anders gelaufen ist als geplant, war es trotzdem unglaublich schön. Wir alle drei schwelgen die Rückfahrt über in Erinnerungen: „Das Auto ist wirklich so genial im Gelände!“, „Der Sternenhimmel war der Hammer, oder?“, „Ziege!!“. 

Wir haben nun noch mehr Lust uns auf Offroad und entspanntes Camping einzurichten und liebäugeln mit einem Dachzelt für unser Auto, damit wir auch bei so einem Terrain wie in Akamas problemlos und vor allem bequem überall schlafen können. 

Und auch wenn die Zyprioten uns für verrückt erklären werden: Wir nehmen uns fest vor auch in den nächsten Monaten noch regelmäßig draußen zu schlafen. 

2 Comments

    • Sarah Reply

      Jaaaaa, ich warte auch sehnsüchtig auf den Sommer!! 🙂

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