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Ein frohes neues Jahr wünsche ich dir noch nachträglich! Ich habe es dieses Mal tatsächlich geschafft, das Jahr 2019 gebührend Revue passieren zu lassen. 

Dank einem super Template von Ness Labs, das du dir kostenlos hier herunterladen kannst und dem Buch “My shining year in business” (beides in Englisch) hatte ich nämlich schön strukturiert einige Dinge, bei denen ich jeweils auswerten konnte, was gut lief und was nicht. 

Nachdem ich erst nicht so recht zufrieden mit meinem Jahr war (ich hatte immer das Gefühl, ich hätte noch mehr schaffen können), hat das meine Sichtweise dann doch nochmal positiv geändert und mir vor allem geholfen, klare Ziele für mein 2020 zu setzen. 

Hast du Lust zu erfahren, wie mein Jahr so war? 

Gesundheit und Fitness

Dies ist ein Bereich, mit dem ich auf das Jahr 2019 betrachtet sehr zufrieden bin. Seit Juli gehe ich zweimal die Woche in’s Fitness Studio, habe den ganzen Sommer über AcroYoga gemacht und inzwischen tatsächlich Spaß am Joggen gefunden, zumindest jetzt im Winter. 

Ok, ich habe immer noch meine nervige Fruktose Intoleranz und Timo und ich essen zuhause meist das gleiche und kochen selten gesund (auch, weil ich gesundes Essen ja meist nicht vertrage), aber generell bin ich hier echt ganz glücklich mit mir.

Ich merke, dass ich auf jeden Fall eine bessere Kondition habe und stärker geworden bin, vor allem in den Armen. 

Arbeit und Business

Dies war ein Bereich, mit dem ich zwischen den Feiertagen zuerst ziemlich gehadert hatte. Ich hatte mir schon vor so langer Zeit vorgenommen, diesen Blog zu launchen und es dann doch nicht in 2019 geschafft, was mich extrem gewurmt hat. 

Dabei lief es arbeitsmäßig bei mir nicht schlecht, ich hab einige richtig wundervolle Kunden gewonnen und ein beständiges Einkommen, aber so richtig von den Socken gehauen hat es mich nicht. Ich hatte ab Mitte des Jahres keine Lust mehr, selber so viel auf Social Media zu posten (und seit November auch alle Social Media Apps vom Handy gelöscht), sodass ich dort zahlenmäßig keine Erfolg feiern konnte. Keine Community, nicht deutlich mehr Newsletter Abonnenten, … alles auf einem guten Niveau, aber relativ unspektakulär.

Freunde und Community

Hier konnte ich viele schöne Dinge aufschreiben. Ich habe tolle Menschen um mich herum, die ich regelmäßig sehe und mit denen wir auch gemeinsame etwas unternehmen – sowohl mit Kindern als auch ohne. Alles Menschen, mit denen ich tiefe Gespräche führen kann und die auf einer Wellenlänge sind.

Auch habe ich es geschafft, immerhin ein paar Mal meine Freunde in Deutschland zu besuchen. 

Und abgerundet wird dieser Lebensbereich durch eine tolle Mastermind Gruppe aus noch drei anderen Frauen, mit denen ich mich regelmäßig einmal in der Woche virtuell treffe.

Persönliches Leben und Familie

Uff. Kurz gesagt: Nicht besonders toll. 2019 war in dieser Hinsicht eine echte Herausforderung für mich als Ehefrau und Mutter.

Natürlich gab es auch viele schöne Momente, wie Campingabenteuer, eine Bootstour, tägliche Poolbesuche im Sommer. Aber es gab auch viele Streits, Unsicherheiten und Tränen.

Zum Ende des Jahres wurde es dann deutlich besser, seit Timo und ich uns wenigstens einmal in der Woche einen Nachmittag “Paarzeit” nehmen und meist in’s Café gehen. Aber ganz klar: Hier besteht akuter Handlungsbedarf.

Lernen und Wissen

Hier habe ich beim Ausfüllen des Templates erst einmal gedacht: Ups, vergessen!

Was nicht ganz stimmt, denn seit Juli mache ich das Coaching “Thinking into results” von Bob Proctor und habe einmal in der Woche eine Coaching Session mit meiner Coachin. 

Aber ansonsten habe ich das Gefühl, mich im Jahr 2019 nicht wirklich weitergebildet zu haben. Abgesehen davon, dass ich eher noch weniger Griechisch spreche als im Jahr davor, habe ich auch keine anderen neuen Fähigkeiten erworben.

Reisen und Kultur

Diesen Bereich habe ich in meiner persönlichen Wertung als neutral eingestuft. Ich bin nur nach Deutschland gereist und habe so überhaupt keine neue Kultur kennengelernt.

Dafür haben wir aber Zypern etwas mehr erkundet und obwohl ich gerade sehr mit dem Winter hier hadere, weiß ich, dass ich mich selber dafür entschieden habe, hier zu bleiben und nicht nach Thailand zu fliegen, da ich Sturmi nicht so lange weggeben möchte. 

Hobbies und Kreativität

Hier habe ich ganz dreist nochmal meinen Sport mit reingezählt, der mir damit zwei Bereiche positiv gewertet hat. Aber tatsächlich bin ich froh, dass ich mir doch relativ viel Zeit für Hobbies genommen habe. Neben Sport gehören definitiv auch sehr regelmäßige Café-Besuche mit dazu. 

Lediglich eine Schreibroutine konnte ich noch nicht entwickeln. 

Emotionen und Spiritualität

Ähnlich wie schon bei dem Bereich Weiterbildung konnte ich hier nicht wirklich viel aufschreiben. Ich glaube, dass ich generell schon dankbarer und wertschätzender geworden bin. Allerdings fühle ich mich an manchen Tagen auch wie im “Überlebens-Modus” und reagiere oft gestresst und genervt. 

Innere Ruhe steht auf meiner Wunschliste definitiv ganz oben.

Geld und Finanzen

Obwohl ich mit dem Bereich Arbeit nicht ganz so zufrieden bin, bin ich es aber mit diesem Bereich. Ich arbeite sicher nicht besonders viel (zumindest vom deutschen Standpunkt aus betrachtet, im zypriotischen Vergleich liege ich vermutlich im guten Mittelmaß), aber trotzdem hat mein Einkommen gereicht, um mir hier ein schönes Leben zu ermöglichen. Große Investitionen waren nicht drin, aber ich hatte auch keine Existenzängste.

Trotz einiger guter Vorsätze habe ich mich allerdings immer noch nicht um meine Altersvorsorge gekümmert und etwas mehr Gewinn dürfte zukünftig dann gerne schon anfallen. 

Meine 6 Ziele für das nächste Jahr

Insgesamt habe ich 4 Bereiche als positiv im Jahr 2019 eingestuft: Gesundheit, Freunde, Hobbies und Geld.

Eher ausbaufähig waren die 5 Bereiche: Business, Familie, Weiterbildung, Kreativität, Emotionen

Daraus resultierend habe ich diese 6 Ziele für mein Jahr 2020 aufgeschrieben:

  1. Einen Babysitter für David finden und die Familiensituation deutlich entspannen
  2. Wieder mehr Spaß an Kreativität bekommen, von Social Media Apps weiterhin fernbleiben und regelmäßig schreiben
  3. Regelmäßig an meinem eigenen Coaching arbeiten und die Übungen machen
  4. Meinen Blog launchen und auch beginnen, damit Geld zu verdienen
  5. Ein Team aus Leuten führen, die eine super Energie haben und total hinter meinem Business stehen
  6. Weiterhin Freunde und Community im Fokus behalten und die zypriotische Entspannung in meinen Alltag integrieren

Außerdem habe ich mir vorgenommen, solch einen detaillierten “Check-In” mit mir selber zukünftig einmal im Quartal zu machen und nicht bis zum Ende des Jahres zu warten. Bei vielem musste ich erst einmal im Kalender nachsehen, was ich überhaupt so gemacht habe. 

Auch kann ich dann schneller eine Kurskorrektur in meinem Leben vornehmen und die guten Vorsätze nicht immer auf die nächste Woche oder den nächsten Monat verschieben.

Was ist mit dir?

Hast du das vergangene Jahr auch einmal angeschaut? Wie zufrieden bist du? Hast du Ziele für dein Jahr 2020? Dann schreib mir gerne hier in die Kommentare, ich freue mich, von dir zu hören.

Und vergiss nicht, dich für meinen Newsletter einzutragen. Dort bekommst du persönliche Gedanken, die ich so nicht auf dem Blog veröffentliche.

2 Comments

  1. Ich habe über das Jahr 2019 so allgemein nachgedacht und es war ein Jahr was ganz okay war. Schön war, dass unsere Nelly zu uns kam. Weniger schön war, dass Parcival verletzt war und Leona krank wurde.
    Für das neue Jahr habe ich keine Ziele oder Vorsätze außer es anzunehmen wie es kommt und das Beste daraus zu machen.
    Liebe Grüße
    Miriam

    • Sarah Reply

      Hallo liebe Miriam, Gesundheit ist wirklich sooo wichtig. Das merkt man immer wieder, wenn es da mal hakt. Stimmt schon, wir sollten sowieso immer das Beste aus allem machen. Ich wünsche dir auf jeden Fall ein ganz fantastisches 2020!

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